Das Wichtigste in Kürze
- Ich nutze sevdesk seit dem Start meiner Selbstständigkeit 2021 – für jedes Angebot und jede Rechnung
- Läuft komplett im Browser: Ich schreibe meine Rechnungen aktuell aus Dar es Salaam
- Ich nutze den Buchhaltung-Tarif; für reine Rechnungen reicht auch der Rechnung-Tarif ab 9,90 €/Monat
- E-Rechnungen (ZUGFeRD/XRechnung) sind in allen Bezahltarifen drin – wichtig ab 2026
- Der Kostenlos-Tarif (3 Rechnungen/Monat) ist ideal zum Ausprobieren
- Grenze: volle Buchhaltung mit Belegen und EÜR gibt es erst in den teureren Tarifen
Es gibt Software, über die ich nie nachdenke – und genau deshalb lohnt sich dieser Artikel. sevdesk nutze ich seit dem Beginn meiner Selbstständigkeit 2021: Jedes Angebot und jede Rechnung, die ich als SEO-Freelancer verschickt habe, ist dort entstanden. Erst aus Deutschland, aktuell aus Dar es Salaam. Hier ist meine ehrliche Erfahrung nach fünf Jahren – inklusive der Frage, welcher Tarif wirklich reicht.
Wofür ich sevdesk nutze – und wofür nicht
Mein Workflow ist bewusst simpel: Neuer Interessent → Angebot in sevdesk erstellen und verschicken. Auftrag bestätigt → aus dem Angebot mit wenigen Klicks die Rechnung machen, raus per E-Mail, bezahlt wird auf mein N26-Konto. Alles liegt sauber archiviert in der Cloud.
Das war es im Kern – und das ist keine Schwäche, sondern der Punkt: Die eigentliche Steuerarbeit übernimmt mein Steuerberater. Ich brauche keine Buchhaltungs-Vollausstattung, sondern ein Werkzeug, mit dem Angebote und Rechnungen in Minuten professionell rausgehen. Genau das liefert sevdesk seit fünf Jahren, ohne dass ich je wechseln musste.
Buchhaltung von überall: mein Alltag als Nomade
sevdesk läuft komplett im Browser. Ob ich in München saß oder aktuell in Dar es Salaam sitze, ändert genau nichts: einloggen, Rechnung schreiben, senden. Für mich als digitalen Nomaden ist das keine nette Zugabe, sondern die Grundvoraussetzung – eine Software, die auf einem Rechner in einem Büro installiert sein muss, wäre bei meinem Leben schlicht unbrauchbar.
sevdesk-Preise 2026: die Tarife im Überblick
| Tarif | Preis (jährliche Zahlung) | Preis (monatliche Zahlung) | Für wen |
|---|---|---|---|
| Kostenlos | 0 € | 0 € | max. 3 Rechnungen pro Monat – zum Ausprobieren |
| Rechnung | 9,90 €/Monat | 11,90 €/Monat | unbegrenzt Angebote, Rechnungen & E-Rechnungen |
| Buchhaltung | 22,90 €/Monat | 25,90 €/Monat | + Belegerfassung, Banking-Anbindung, EÜR & Steuer-Vorbereitung |
| Buchhaltung Pro | 30,90 €/Monat | 34,90 €/Monat | + Auswertungen, Kostenstellen, API |
Ich selbst nutze den Buchhaltung-Tarif. Wenn du ausschließlich Angebote und Rechnungen schreibst, kommst du auch mit dem günstigeren Rechnung-Tarif aus – der Buchhaltung-Tarif legt Belegerfassung, Banking-Anbindung und die EÜR-Vorbereitung obendrauf.
E-Rechnung: der Punkt, der 2026 wirklich zählt
Seit 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können, und die Pflicht zum Ausstellen wird bis 2028 stufenweise ausgeweitet. Heißt für dich als Freelancer mit Geschäftskunden: Das Thema kommt sowieso auf dich zu. sevdesk erstellt in allen Bezahltarifen E-Rechnungen in den Formaten ZUGFeRD und XRechnung – damit ist der Punkt für mich einfach erledigt, bevor er zum Problem wird.
Stärken und Grenzen nach 5 Jahren
Was für mich den Unterschied macht: In fünf Jahren musste ich nie wechseln. Angebote und Rechnungen sehen professionell aus, der Weg vom Angebot zur Rechnung ist ein Klick, alles ist GoBD-konform archiviert, und es funktioniert von jedem Land der Welt aus.
Wo die ehrlichen Grenzen liegen: Der kostenlose Tarif ist mit 3 Rechnungen pro Monat wirklich nur zum Testen. Die volle Buchhaltung (Belege, Banking, EÜR) steckt in den teureren Tarifen – wer wie ich den Buchhaltung-Tarif nimmt, zahlt spürbar mehr als für die reine Rechnungsstellung. Und wie bei jeder Cloud-Software gilt: ohne Internet kein Zugriff.
Für wen lohnt sich sevdesk?
Passt, wenn du als Freelancer, Freiberufler oder Einzelunternehmer regelmäßig Angebote und Rechnungen schreibst und das professionell, rechtssicher und ortsunabhängig erledigen willst – gerade auch, wenn du wie ich gerade erst als Freelancer startest.
Eher nicht, wenn du nur ein, zwei Rechnungen im Jahr schreibst (dann reicht der Kostenlos-Tarif oder eine Vorlage) oder eine Kapitalgesellschaft mit Bilanzierungspflicht führst – dafür ist das Werkzeug nicht gedacht.
Mein Fazit nach 5 Jahren
sevdesk gehört zu den wenigen Abos, die ich seit dem ersten Tag meiner Selbstständigkeit bezahle, ohne je darüber nachzudenken – weil es schlicht funktioniert. Rechnung schreiben, Geld kommt rein, Ordner bleibt sauber. Wenn du gerade startest: Probier den kostenlosen Tarif aus und wachse in den Rechnung-Tarif rein, sobald es ernst wird.
sevdesk
Angebote, Rechnungen und E-Rechnungen aus der Cloud – GoBD-konform, von jedem Ort der Welt. Ich nutze es seit meinem ersten Tag als Freelancer.
Kostenlos testen *Dominik Kienzle
Dominik ist Freigeist und Macher. Als SEO-Freelancer verdient er sich seine Smoothies und lebt, wo andere Urlaub machen. Auf seinem Blog zeigt er, wie du neben dem Job als Freelancer startest und langfristig als digitaler Nomade von den schönsten Orten der Welt arbeitest. Lass dich von seiner Freiheit inspirieren.