Das Wichtigste in Kürze
- Miles & More hat keine direkte Airbnb-Partnerschaft – aber British Airways, Vueling und TAP geben 2 Avios/Meilen pro Euro über ihre Partnerportale (Stand August 2026).
- Avios sind 1:1 zwischen British Airways und Qatar Privilege Club übertragbar – Airbnb-Buchungen zahlen so direkt auf mein Qatar-Meilenkonto ein.
- Mein Triple-Trick: Portal-Buchung (2 Avios/€) + Zahlung mit Revolut (RevPoints → 1:1 Avios) + Aufladung per Miles-&-More-Kreditkarte (M&M-Meilen).
- Beispiel: 1.000 € Airbnb ≈ 2.250 Avios plus M&M-Meilen – für Buchungen, die du sowieso machst.
- Fallstricke: Steuern/Gebühren zählen nicht, Adblocker killt das Tracking, Gutschrift dauert bis zu 60 Tage, App-Direktbuchung bringt nichts.
Als digitaler Nomade wohne ich fast das ganze Jahr in Airbnbs – da kommen jeden Monat ordentliche Summen zusammen. Lange Zeit habe ich dabei Punkte liegen gelassen. Heute bringt mir jede einzelne Buchung dreifach Punkte: Airline-Meilen über ein Partnerportal, RevPoints über die Zahlung und Miles-&-More-Meilen über die Aufladung. In diesem Artikel zeige ich dir den kompletten Stack – ehrlich, inklusive der Grenzen.
Die ehrliche Ausgangslage: Miles & More kann es nicht direkt
Falls du danach gesucht hast: Miles & More hat aktuell keine direkte Airbnb-Partnerschaft (Stand August 2026). Wer nur dort sammelt, geht bei Airbnb-Buchungen erstmal leer aus. Aber es gibt zwei gute Nachrichten: Erstens sammeln mehrere andere Programme sehr wohl bei Airbnb – allen voran die Avios-Familie. Und zweitens holst du dir Miles-&-More-Meilen trotzdem, nur über einen anderen Hebel. Beides gleich im Detail.
Weg 1: Über ein Airline-Portal buchen – 2 Meilen pro Euro
Mehrere Vielfliegerprogramme haben eigene Airbnb-Partnerlinks. Du loggst dich in dein Vielflieger-Konto ein, klickst von dort auf den Airbnb-Link und buchst ganz normal weiter – die Meilen werden dir nach dem Aufenthalt gutgeschrieben. Die wichtigsten Programme (Stand August 2026):
| Programm | Sammelrate |
|---|---|
| British Airways Club (Avios) | 2 Avios pro 1 € |
| Vueling Club (Avios) | 2 Avios pro 1 € |
| TAP Miles&Go | 2 Meilen pro 1 € (neu seit August 2026) |
| Delta SkyMiles | 1 Meile pro 1 US-$ |
Und jetzt der Punkt, der das für mich besonders macht: Avios sind zwischen British Airways und dem Qatar Airways Privilege Club 1:1 übertragbar. Ich buche also über das British-Airways-Portal, sammle 2 Avios pro Euro – und schiebe sie später zu Qatar, wo auch meine RevPoints landen. Alles zahlt auf dasselbe Konto ein: meinen nächsten günstigen Qatar-Flug.
Weg 2: Mit Revolut zahlen – RevPoints obendrauf
Die Buchung läuft übers Portal, bezahlt wird trotzdem mit einer Karte – und da nehme ich meine Revolut. Mit Premium bekomme ich 1 RevPoint pro 4 € Umsatz, und auch RevPoints wandle ich 1:1 in Qatar-Avios um. Dieselbe Airbnb-Buchung bringt also eine zweite Punkte-Ebene, ganz ohne Mehraufwand. Wie das RevPoints-Spiel im Detail funktioniert, steht in meiner RevPoints-Strategie.
Weg 3: Die Aufladung – Miles-&-More-Meilen als dritte Ebene
Und hier kommen die Miles-&-More-Meilen doch noch ins Spiel: Ich lade mein Revolut-Guthaben von meiner Miles-&-More-Kreditkarte* auf und bekomme für die Aufladung Meilen gutgeschrieben. Ehrlicher Hinweis: Ob Aufladungen als normaler Umsatz zählen, kann sich jederzeit ändern – bei anderen Karten wurde so etwas schon eingeschränkt. Nutze diesen Hebel, solange er läuft, aber baue deine Strategie nicht allein darauf.
Meine Triple-Rechnung an einem Beispiel
Nehmen wir einen typischen Nomaden-Monat mit 1.000 € Airbnb-Kosten – so sieht meine Punkte-Ausbeute aus:
| Ebene | Mechanik | Ausbeute |
|---|---|---|
| 1. Portal | British Airways Club, 2 Avios/€ | 2.000 Avios |
| 2. Zahlung | Revolut Premium, 1 RevPoint/4 € → 1:1 Avios | 250 Avios |
| 3. Aufladung | Miles-&-More-Kreditkarte | M&M-Meilen je nach Karte |
Macht rund 2.250 Avios pro 1.000 € Airbnb – plus die Miles-&-More-Ebene. Über ein Nomaden-Jahr gerechnet kommt so ein ordentlicher Batzen Richtung Prämienflug zusammen, für Buchungen, die ich sowieso machen würde. Was deine gesammelten Punkte am Ende wert sind, kannst du im Meilen-Rechner durchspielen.
Die Fallstricke, die dir keiner sagt
Erstens: Steuern und Gebühren zählen nicht – Meilen gibt es nur auf den Unterkunftspreis. Zweitens: Der Klickweg ist heilig: erst ins Vielflieger-Konto einloggen, von dort zu Airbnb, dann zügig buchen – Adblocker und blockierte Cookies killen das Tracking lautlos. Drittens: Geduld – die Gutschrift kommt oft erst bis zu 60 Tage nach dem Check-out. Viertens: Buchst du direkt über die Airbnb-App statt über den Portal-Link, gehst du leer aus. Ich habe mir deshalb angewöhnt: Erst Portal, dann buchen – immer.
Mein Fazit
Airbnb-Buchungen sind für Nomaden einer der größten Ausgabenposten – und damit einer der größten ungenutzten Meilen-Hebel. Mit dem Dreiklang aus Portal (2 Avios/€), Revolut-Zahlung (RevPoints → Avios) und Karten-Aufladung (M&M-Meilen) sammelst du auf dieselbe Buchung dreifach. Wie du aus solchen Punkten am Ende einen Business-Class-Flug machst, liest du in meinem Meilen-Hub.
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Freiheitsbriefe abonnierenDominik Kienzle
Dominik ist Freigeist und Macher. Als SEO-Freelancer verdient er sich seine Smoothies und lebt, wo andere Urlaub machen. Auf seinem Blog zeigt er, wie du neben dem Job als Freelancer startest und langfristig als digitaler Nomade von den schönsten Orten der Welt arbeitest. Lass dich von seiner Freiheit inspirieren.