Warum du so oder so leiden musst

Lesedauer: 4 Minuten

Die meisten Menschen würden lieber sterben, als sich in irgendeiner Form anstrengen zu müssen. Sie versuchen allen Herausforderungen und Problemen zu entkommen. Immer in der Hoffnung, dass sie gerade so unter dem Radar schweben und glimpflich mit einem blauen Auge davonkommen.

Doch sie vergessen dabei Folgendes: Sie müssen oder so leiden.

Du auch!

In diesem Artikel möchte ich dir ein klein wenig die Augen öffnen, warum du das Leben nicht um den Schmerz betrügen kannst und was du stattdessen machen solltest.

Zum Glück ist mir bereits vor einigen Jahren bewusst geworden, dass ich das Leben nicht um den Schmerz betrügen kann. Mein damaliger Coach hat es mir eingehämmert als gäbe es kein Morgen mehr.

Du kannst das Leben übrigens auch nicht um den Schmerz betrügen.

Keiner kann das.

Außer …. (Schauspieler einbauen)

Das bedeutet , dass du so oder so leiden musst. Ob du willst, oder nicht.

Es gibt kein Entkommen.

Das ist so sicher wie der Tod.

Die Frage ist nicht, ob, sondern wann.

Ich habe früh entschieden, dass ich lieber jetzt leiden möchte als später.

Doch was bedeutet das überhaupt?

Stehe ich so krass auf Schmerzen?

Was ist los mit mir?

Nein, das bedeutet nicht, dass ich mir mit Absicht Schmerzen zufüge. Ich bin auch kein Fan davon, ähnlich wie Kampfsportler, stundenlang ihre Schienbeine anzuschlagen, damit diese abhärten.

Natürlich nicht! Aua!

Da ich aber weiß, dass ich das Leben nicht um den Schmerz betrügen kann, gehe ich lieber jetzt durch den Schmerz als später, wenn ich alt und schwach bin und vielleicht nicht mehr kann.

Ich werde es dir anhand eines Beispiels erklären.

Jetzt zu leiden bedeutet, dass ich lieber jetzt auf einen gewissen Teil meines Geldes verzichte und es investiere.

Ich leide zwar jetzt darunter, da ich dieses Geld nicht für irgendwelchen Schnickschnack ausgeben kann, dafür muss ich mir im Alter keine Sorgen mehr machen und habe ein zusätzliches passives Einkommen und muss den Staat nicht anflehen, mich finanziell zu unterstützen.

Jetzt habe ich die Kraft und den Willen, viel und hart zu arbeiten. Später, wenn ich alt bin, nicht mehr. Vielleicht macht mein Körper dann auch nicht mehr mit.

Dann werde ich leiden.

Doch dann wird es schon zu spät sein.

Wie für so viele Menschen.

Leider geht es vielen Rentnern so. Sie müssen jetzt im Alter durch den Schmerz gehen, haben oft mehrere Jobs und müssen Flaschen sammeln, um über die Runden zu kommen.

Das ist doch kein Leben.

Möchtest du das?

Sicher nicht.

Keiner will das.

Doch bedauerlicherweise macht sich darüber in jungen Jahren keiner einen Kopf.

Viele leben nach dem Motto:

„Ach, ich bin noch jung!“

„Mir passiert sowas nicht!“

„Warum jetzt an meine Finanzen im Alter denken? Ich habe noch viel Zeit!“

Wenn es um unseren Körper geht, ist es das Gleiche.

Lieber jetzt Sport treiben, größtenteils auf schlechte Nahrungsmittel verzichten und durch den Schmerz gehen, als im Alter krank und schwach zu sein und keine Lebensqualität mehr zu haben.

Alt werden wir so oder so. Und um unseren Körper müssen wir uns ohnehin kümmern.

Wenn wir jung und stark sind, geht das noch ohne Probleme. Doch wenn du jetzt nichts machst, wird sich das im Alter rächen.

Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Aber dann ist es zu spät.

Dann bleiben meist nur mühselige Gänge von Arzt zu Arzt und wir müssen eine Tablette nach der anderen Schlucken, als es wären es Smarties.

Ich weiß, es ist nicht immer einfach, jetzt einen Sinn in etwas zu sehen, was irgendwann kommen kann.

Dabei ist es so wichtig.

Ein Haus wird doch auch mit einem Dach gebaut.

Wenn es regnet, ist es schon zu spät.

Ich bin kein Fan davon, zu weit in die Zukunft zu denken, wenn ich ehrlich bin.

Du vielleicht auch nicht.

Das ist auch nicht immer gut.

Das Leben findet hier statt. Es kann so viel passieren.

Wie sagt man so schön: Es kommt immer anders, als man denkt.

Da wir (hoffentlich) alle alt werden, führt aber kein Weg daran vorbei. Wir können das Leben nicht um den Schmerz betrügen.

Wenn wir jetzt nicht leiden, werden wir eben später leiden müssen.

Das ist Fakt.

Und lieber gehe ich jetzt durch den Schmerz und bereite mich körperlich, geistig und finanziell vor, wenn es noch geht, als wenn es zu spät ist.

Zudem macht es mir Spaß, Geld zurückzulegen und zu investieren, damit ich in ein paar Jahren Ruhe habe und nur noch dann arbeiten muss, wenn ich auch will.

Ich möchte mein letztes Lebensdrittel nicht damit verbringen, mir Sorgen über meine Finanzen und meine Gesundheit zu machen.

Du etwa?

Dann wird es jetzt Zeit, etwas zu machen.

Präge dir diesen Satz tief ein: Du musst so oder so leiden.

Die Frage ist nur, wann?

Jetzt, in deinen vitalsten Lebensjahren, oder dann, wenn du alt und gebrechlich bist?

Wie ist deine Meinung zu diesem Thema?

Siehst du das genauso? Was machst du, um im Alter nicht leiden zu müssen?

Lass es mich gerne in einem Kommentar wissen.

Ich freue mich, von dir zu lesen.

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2 Kommentare zu „Warum du so oder so leiden musst“

  1. Lieber Dominik,
    da sprichst Du einen wichtigen Punkt an. Schmerz vermeiden hilft nicht weiter. Es macht vieles sogar schlimmer. Je früher wir dagegen den Schmerz auf uns nehmen, umso länger können wir davon profitieren – sei es im Bereich Finanzen, Gesundheit oder bei anstrengenden Projekten. Und auch ich habe wie Du die Erfahrung gemacht, dass sich die Perspektive zum Positiven ändert, wenn man Unangenehmes nicht länger vermeidet. Ich freue mich zum Beispiel zu sehen, wie mein Kontostand wächst, wenn ich weniger Geld ausgebe. Und ich genieße das gute Gefühl nach einem anstrengenden Workout. No pain, no gain 😉
    Liebe Grüße
    Rebecca

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