Das Wichtigste in Kürze
- Du kannst das Leben nicht um den Schmerz betrügen – die Frage ist nicht, ob du leidest, sondern wann.
- Wer jetzt in jungen, vitalen Jahren durch den Schmerz geht, muss im Alter nicht mehr leiden. Wer jetzt ausweicht, zahlt später den Preis.
- Beim Geld heißt „jetzt leiden": auf einen Teil des Konsums verzichten und stattdessen investieren – für ein passives Einkommen im Alter, ohne auf den Staat angewiesen zu sein.
- Beim Körper heißt es: jetzt Sport treiben und auf schlechte Nahrungsmittel verzichten, statt im Alter krank, schwach und ohne Lebensqualität zu sein.
- Viele verdrängen das Thema in jungen Jahren („Ich bin noch jung", „Mir passiert sowas nicht") – und merken zu spät, dass sie hätten vorsorgen müssen.
- Bereite dich körperlich, geistig und finanziell vor, solange es noch geht – denn wenn es regnet, ist es fürs Dach zu spät.
Die meisten Menschen würden lieber sterben, als sich in irgendeiner Form anstrengen zu müssen. Sie versuchen allen Herausforderungen und Problemen zu entkommen. Immer in der Hoffnung, dass sie gerade so unter dem Radar schweben und glimpflich mit einem blauen Auge davonkommen.
Doch sie vergessen dabei Folgendes: Sie müssen so oder so leiden.
Du auch!
In diesem Artikel möchte ich dir ein klein wenig die Augen öffnen, warum du das Leben nicht um den Schmerz betrügen kannst und was du stattdessen machen solltest.
Zum Glück ist mir bereits vor einigen Jahren bewusst geworden, dass ich das Leben nicht um den Schmerz betrügen kann. Mein damaliger Coach hat es mir eingehämmert als gäbe es kein Morgen mehr.
Du kannst das Leben übrigens auch nicht um den Schmerz betrügen.
Keiner kann das.
Das bedeutet, dass du so oder so leiden musst. Ob du willst, oder nicht.
Es gibt kein Entkommen.
Das ist so sicher wie der Tod.
Die Frage ist nicht, ob, sondern wann.
Ich habe früh entschieden, dass ich lieber jetzt leiden möchte als später.
Doch was bedeutet das überhaupt?
Stehe ich so krass auf Schmerzen?
Was ist los mit mir?
Nein, das bedeutet nicht, dass ich mir mit Absicht Schmerzen zufüge. Ich bin auch kein Fan davon, ähnlich wie Kampfsportler, stundenlang ihre Schienbeine anzuschlagen, damit diese abhärten.
Natürlich nicht! Aua!
Da ich aber weiß, dass ich das Leben nicht um den Schmerz betrügen kann, gehe ich lieber jetzt durch den Schmerz als später, wenn ich alt und schwach bin und vielleicht nicht mehr kann.
Ich werde es dir anhand eines Beispiels erklären.
Jetzt zu leiden bedeutet, dass ich lieber jetzt auf einen gewissen Teil meines Geldes verzichte und es investiere.
Ich leide zwar jetzt darunter, da ich dieses Geld nicht für irgendwelchen Schnickschnack ausgeben kann, dafür muss ich mir im Alter keine Sorgen mehr machen und habe ein zusätzliches passives Einkommen und muss den Staat nicht anflehen, mich finanziell zu unterstützen.
Jetzt habe ich die Kraft und den Willen, viel und hart zu arbeiten. Später, wenn ich alt bin, nicht mehr. Vielleicht macht mein Körper dann auch nicht mehr mit.
Dann werde ich leiden.
Doch dann wird es schon zu spät sein.
Wie für so viele Menschen.
Leider geht es vielen Rentnern so. Sie müssen jetzt im Alter durch den Schmerz gehen, haben oft mehrere Jobs und müssen Flaschen sammeln, um über die Runden zu kommen.
Das ist doch kein Leben.
Möchtest du das?
Sicher nicht.
Keiner will das.
Doch bedauerlicherweise macht sich darüber in jungen Jahren keiner einen Kopf.
Viele leben nach dem Motto:
„Ach, ich bin noch jung!"
„Mir passiert sowas nicht!"
„Warum jetzt an meine Finanzen im Alter denken? Ich habe noch viel Zeit!"
Wenn es um unseren Körper geht, ist es das Gleiche.
Lieber jetzt Sport treiben, größtenteils auf schlechte Nahrungsmittel verzichten und durch den Schmerz gehen, als im Alter krank und schwach zu sein und keine Lebensqualität mehr zu haben.
Alt werden wir so oder so. Und um unseren Körper müssen wir uns ohnehin kümmern.
Wenn wir jung und stark sind, geht das noch ohne Probleme. Doch wenn du jetzt nichts machst, wird sich das im Alter rächen.
Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Aber dann ist es zu spät.
Dann bleiben meist nur mühselige Gänge von Arzt zu Arzt und wir müssen eine Tablette nach der anderen schlucken, als wären es Smarties.
Ich weiß, es ist nicht immer einfach, jetzt einen Sinn in etwas zu sehen, was irgendwann kommen kann.
Dabei ist es so wichtig.
Ein Haus wird doch auch mit einem Dach gebaut.
Wenn es regnet, ist es schon zu spät.
Ich bin kein Fan davon, zu weit in die Zukunft zu denken, wenn ich ehrlich bin.
Du vielleicht auch nicht.
Das ist auch nicht immer gut.
Das Leben findet hier statt. Es kann so viel passieren.
Wie sagt man so schön: Es kommt immer anders, als man denkt.
Da wir (hoffentlich) alle alt werden, führt aber kein Weg daran vorbei. Wir können das Leben nicht um den Schmerz betrügen.
Wenn wir jetzt nicht leiden, werden wir eben später leiden müssen.
Das ist Fakt.
Und lieber gehe ich jetzt durch den Schmerz und bereite mich körperlich, geistig und finanziell vor, wenn es noch geht, als wenn es zu spät ist.
Jetzt leiden oder später leiden
Egal, wie du dich entscheidest – leiden wirst du so oder so. Der Unterschied liegt nur im Zeitpunkt und in den Folgen:
| Bereich | Jetzt leiden | Später leiden |
|---|---|---|
| Finanzen | Auf einen Teil des Geldes verzichten und investieren | Im Alter mehrere Jobs, Flaschen sammeln, den Staat anflehen |
| Körper | Sport treiben und auf schlechte Nahrungsmittel verzichten | Krank und schwach sein, keine Lebensqualität, von Arzt zu Arzt |
| Voraussetzung | Kraft und Wille sind jetzt noch da | Körper macht vielleicht nicht mehr mit – oft zu spät |
| Ergebnis | Passives Einkommen und Ruhe im Alter | Sorgen um Finanzen und Gesundheit im letzten Lebensdrittel |
Zudem macht es mir Spaß, Geld zurückzulegen und zu investieren, damit ich in ein paar Jahren Ruhe habe und nur noch dann arbeiten muss, wenn ich auch will.
Ich möchte mein letztes Lebensdrittel nicht damit verbringen, mir Sorgen über meine Finanzen und meine Gesundheit zu machen.
Du etwa?
Dann wird es jetzt Zeit, etwas zu machen.
Präge dir diesen Satz tief ein: Du musst so oder so leiden.
Die Frage ist nur, wann?
Jetzt, in deinen vitalsten Lebensjahren, oder dann, wenn du alt und gebrechlich bist?
Wie ist deine Meinung zu diesem Thema?
Siehst du das genauso? Was machst du, um im Alter nicht leiden zu müssen?
Lass es mich gerne in einem Kommentar wissen.
Ich freue mich, von dir zu lesen.
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Freiheitsbriefe abonnierenDominik Kienzle
Ich bin Dominik. Seit 2021 selbstständiger SEO-Freelancer, seit 2023 aus Deutschland abgemeldet. Hier zeige ich, wie du dich mit einem bezahlbaren Skill, eigenem Einkommen und Selbstverantwortung Schritt für Schritt aus Abhängigkeit löst – und dokumentiere offen, wie weit ich selbst bin.