Checke morgens keine Mails

Lesedauer: 4 Minuten

Kennst du es auch? Du wachst morgens auf und als Erstes greifst du zu deinem Smartphone und checkst deine Mails. Bei mir war es nicht anders. Doch zum Glück habe ich dieses negative Verhalten abgelegt. Du erfährst in diesem Artikel, warum du das auch machen solltest. 

INHALT

EMAILS AM MORGEN MACHT KUMMER UND SORGEN

Dass das Checken des Smartphones gleich am Morgen nicht gerade sinnvoll ist, weißt du mit Sicherheit schon. Doch warum ist das Abrufen von E-Mails so schlimm und wie wirkt sich das auf uns aus?

Wenn du gleich nach dem Aufstehen deine Mails checkst, gerätst du in eine Art Dopaminabhängigkeit. Das bedeutet, dass du immer mehr Dopaminkicks benötigst, um befriedigt zu werden. Das ist kein Witz.

Nimm dir kurz Zeit und denke darüber nach, wie es bei dir ist. Bist du motiviert, nachdem du den Morgen mit sinnlosem Zeug wie das Scrollen auf Social Media verschwendet hast? Wahrscheinlich nicht. 

Und wie fühlt es sich an, wenn du eine produktive Morgenroutine absolviert hast? Sicherlich um einiges besser. Es fühlt sich hervorragend an. Du willst mehr davon. Du befindest dich in einem Rausch, nicht wahr?

Wenn du deinen Morgen allerdings zuerst mit dem Checken von E-Mails startest, beginnt ein Teufelskreislauf, aus dem du nur sehr schwer wieder rauskommst.

WAS IST EIGENTLICH DOPAMIN?

Ich erkläre es mal so, damit es auch ein kleines Kind versteht. Dopamin wird auch als Glückshormon bezeichnet. Es wird ausgeschüttet, wenn wir eine Belohnung erwarten. Eine Benachrichtigung einer neuen Mail auf deinem Smartphone schüttet Dopamin aus. Das Scrollen auf Instagram löst ebenfalls Dopamin aus. 

Dopamin ist also wie eine Art Sensor für kommendes Glück, welches dich bereits davor belohnt. Erfüllt sich deine Hoffnung dann auf das positive Erlebnis, schüttet der Körper zudem Endorphine aus.

Unser Gehirn ist ständig auf der Suche nach einem neuen Dopaminkick.

WARUM IST DAS CHECKEN DER MAILS SO SCHLIMM?

Wie oben bereits geschrieben gerätst du in eine Art Dopaminabhängigkeit, wenn du gleich am Morgen deine Mails checkst. Das ist so, als wenn man gleich morgens mit dem Essen von Süßigkeiten beginnt. Man kann nur sehr schlecht wieder aufhören. Kennst du das? 

Das Problem hierbei ist, dass wir passiv werden. Wir warten wie ein Drogenabhängiger auf unseren neuen Kick. Und dieser muss bekanntlich größer sein, als der letzte. Dies führt dazu, dass du dich kaum mehr zu irgendetwas motivieren kannst.

Warum denn auch? Warum solltest du dich anstrengend und arbeiten, um Dopamin zu erhalten, wenn es auch einfacher geht? Genau hier liegt das Problem. 

MAILS AM MORGEN MACHEN DICH FREMDBESTIMMT

Das Checken von Mails in der Früh sorgt nicht nur für eine Dopaminabhängikeit, sondern hat auch noch einen weiteren Nachteil. Du wirst fremdbestimmt. 

Durch das Lesen hat der Absender deine volle Aufmerksamkeit. Ist die Nachricht auch noch negativ, weil sich ein Kunde beschwert oder du hohe Rechnungen zahlen musst, ist schlechte Laune vorprogrammiert. Und das gleich in der Früh? Das muss doch nicht sein, oder?

Wie wäre es, wenn du die Hosen anhättest und der Morgen nach deiner Pfeife tanzen würde? Wie produktiver und glücklicher wärst du?

Die ersten Stunden am Morgen sind zu wertvoll, um sie von anderen Menschen bestimmen zu lassen. 

HÖR AUF MORGENS DEINE MAILS ZU CHECKEN

Wie du den Morgen verbringst, hat einen sehr großen Einfluss auf den Rest des Tages. Deshalb rate ich dir dringend: Hör auf, morgens deine Mails zu checken. 

Wenn es möglich ist, dann versuche die ersten 2 Stunden dein Smartphone komplett zu ignorieren. Ich weiß, für viele ist dies ein Ding der Unmöglichkeit. Hier geht es aber um dich und deine Produktivität. 

Ich selbst mach mein Smartphone erst dann an, wenn ich mich um mich gekümmert habe. Erst dann hat die Welt wieder Zugang zu mir. 

KÜMMERE DICH MORGENS ZUERST UM DICH

Das ist kein „Liebe-dich-selbst-Ding“, sondern mein bitterer Ernst. Du bist die wichtigste Person in deinem Leben. Behandle dich auch so. Zuerst bist du dran. Sorge für deinen Körper und deinen Geist. Erst dann kommen die Kunden. 

Ich meditiere gleich nach dem Aufstehen. Danach presse ich mir und meiner Partnerin eine Zitrone. Anschließend gibt es frisch gepressten Selleriesaft. Nachdem die Küche aufgeräumt ist, geht es an den Schreibtisch. 

Aber auch dann denke ich zuerst noch an mich. Ich arbeite erst an meinen eigenen Projekten, wie zum Beispiel diesem Blog hier, bevor ich meine Mails öffne und für Kunden erreichbar bin.

Danach bin ich startklar für den Tag. 

Es fühlt sich einfach großartig an, sich zuerst um sich und seine Bedürfnisse zu kümmern. Denn wenn ich es nicht mache, wer macht es dann?

Im Flugzeug sagen uns die Flugbegleiter nicht umsonst, dann wir als Erstes uns die Sauerstoffmasken aufsetzen sollen und dann den anderen. Wie kannst du anderen Menschen helfen und Zeit für sie investieren, wenn du selbst nicht für dich einstehst und keine Zeit für dich nimmst? 

Nun interessiert mich deine Meinung. Was machst du direkt nach dem Aufstehen? Hast du eine produktive Morgenroutine oder checkst du gleich nach dem Aufstehen deine Mails?

Lass es mich gerne in einem Kommentar wissen. 

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